Was kostet eine Webseite? Preise ehrlich erklärt.
„Was kostet eine Webseite?" ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen – und die meisten Antworten im Netz weichen ihr aus. Hier ist die ehrliche Version: mit echten Preisspannen, den Faktoren, die den Preis wirklich bestimmen, und den versteckten Kosten, über die selten gesprochen wird.
Die kurze Antwort: vier Preisklassen
| Variante | Typische Kosten | Für wen geeignet |
|---|---|---|
| Baukasten (selbst gebaut) | 0–40 €/Monat + viele eigene Stunden | Hobby, Verein, Testphase |
| Einfache Seite vom Freelancer | meist drei- bis niedrig vierstellig | Solo-Selbstständige mit kleinem Budget |
| Professionelle Firmenwebseite | mittlerer vierstelliger Bereich | Betriebe, die über die Webseite Kunden gewinnen wollen |
| Onlineshop / Sonderfunktionen | oberer vierstelliger Bereich und mehr | Händler, Buchungssysteme, Portale |
Wichtig: Das sind Marktspannen, keine Naturgesetze. Entscheidend ist, was in deinem Projekt drinsteckt – und genau das schlüsseln wir jetzt auf.
Was den Preis wirklich bestimmt
1. Der Umfang: Wie viele Seiten mit echtem Inhalt?
Eine Startseite mit Impressum ist schnell gebaut. Eine Webseite, die Kunden gewinnt, braucht mehr: eigene Seiten für deine wichtigsten Leistungen, eine überzeugende Über-uns-Seite, Referenzen, Kontaktwege. Jede dieser Seiten braucht Konzept, Text und Gestaltung – das ist der größte Aufwandsblock.
2. Die Texte: Wer schreibt sie?
Der unterschätzte Posten. Gute Webtexte verkaufen – und brauchen Zeit: Sie müssen deine Leistung verständlich machen, Suchbegriffe abdecken und zum Handeln führen. Wenn die Agentur das übernimmt, kostet es spürbar; wenn du es selbst übernimmst, kostet es dich Wochen. Plane diesen Punkt bewusst ein.
3. Design: Vorlage oder Maßarbeit?
Template-Designs sind günstiger, sehen aber aus wie tausend andere – und passen selten zur Zielgruppe. Individuelles Design kostet mehr, zahlt aber doppelt zurück: Wiedererkennbarkeit und eine Gestaltung, die auf deine Kunden und deine Conversion-Ziele ausgerichtet ist.
4. Funktionen: Termin, Shop, Mehrsprachigkeit
Online-Terminbuchung, Shopfunktionen, Anbindung an Branchensoftware, zweite Sprache: Jede Funktion ist Entwicklungs- und Testaufwand. Faustregel: Erst die überzeugende Basis, dann Funktionen nachrüsten, wenn sie gebraucht werden.
5. SEO-Grundausstattung: dabei oder „später"?
Saubere Technik, schnelle Ladezeiten, durchdachte Seitenstruktur, Meta-Daten, strukturierte Daten – das gehört in den Bau, nicht in die Nachrüstung. Eine Webseite ohne SEO-Grundausstattung ist wie ein Laden ohne Schild: Niemand findet ihn, egal wie schön es drinnen ist.
Die versteckten Kosten, über die niemand spricht
- Beim Baukasten: deine Arbeitszeit (oft 40–80 Stunden für ein mittelmäßiges Ergebnis), monatliche Gebühren auf Dauer – und der Lock-in: Umziehen kannst du eine Baukasten-Seite praktisch nie.
- Beim Billig-Angebot: Lizenz-Abos für eingekaufte Themes und Plugins, Stundensätze für jede kleine Änderung, und nicht selten gehört „deine" Webseite vertraglich der Agentur.
- Beim Selbermachen-und-liegen-lassen: die unsichtbarste Kostenart – jede Woche, in der deine Seite Besucher nicht überzeugt, gehen Anfragen an den Wettbewerb.
Die laufenden Kosten
Nach dem Bau fallen realistisch an: Domain und Hosting (je nach Anforderung wenige Euro bis einige Dutzend Euro pro Monat) sowie Pflege und Updates. Letzteres kannst du selbst übernehmen oder als Betreuungspaket buchen – bei uns monatlich kündbar, damit das Paket sich jeden Monat neu verdienen muss.
Warum wir mit Festpreisen arbeiten
Stundensatz-Projekte bestrafen dich für jede Rückfrage und machen Budgets unkalkulierbar. Deshalb bekommst du bei uns nach dem kostenlosen Erstgespräch einen Festpreis mit klar definiertem Umfang und verbindlichem Zeitplan. Was drin ist, steht im Angebot – was dazukommt, wird vorher besprochen. So einfach sollte es überall sein.
Fazit
Eine professionelle Firmenwebseite ist 2026 eine Investition im mittleren vierstelligen Bereich – getrieben von Umfang, Texten, Designanspruch und Funktionen. Billiger geht immer, aber selten günstiger: Die teuerste Webseite ist die, die keine Anfragen bringt.